Die Ray-Ban Meta als Korrektionsbrille sind im klassischen Sinne keine neue Brillenkategorie. Es handelt sich um die Smart Glasses von Ray-Ban und Meta, die sich mit Gläsern passend zu Ihrer Sehstärke ausstatten lassen. Die Kamera sitzt an der Vorderseite, während Lautsprecher, Mikrofone und Elektronik in den Bügeln untergebracht sind. Kein Display vor den Augen: Die Funktionen laufen über Sprache, Audio und die Kamera.
Die Produktreihe umfasst inzwischen zwei Generationen. Die Ray-Ban Meta Gen 2 sind unter anderem als optische Version mit den Scriber und Blayzer erhältlich. Die neue Ray-Ban Meta Gen 3 behält die Architektur der vorherigen Generation bei, verbessert jedoch mehrere technische Punkte – mit einer angekündigten höheren Akkulaufzeit, sechs Mikrofonen und einer unauffälligeren Integration der Kamera. Für Brillenträger richtet sich die Wahl daher nach den verfügbaren Modellen, ihrer Form und den Korrektionsmöglichkeiten.
Ray-Ban Meta Scriber und Blayzer: die Gen-2-Korrektionsbrillen
Mit den Scriber und Blayzer kann man eine Ray-Ban Meta Gen 2 mit Korrektionsgläsern tragen. Man findet das Funktionsprinzip der von Ray-Ban und Meta eingeführten Reihe wieder: eine 12-MP-Kamera, fünf Mikrofone, in die Bügel integrierte Lautsprecher und eine Verbindung mit dem Smartphone. Das Gesamtpaket bleibt nah genug an einer klassischen Brille, um sie im Alltag zu tragen – und genau darin liegt der Reiz des Konzepts.
Die Kamera dient zum Fotografieren und Filmen in 3K Ultra HD. Über die Lautsprecher kann man Musik hören, Podcasts verfolgen oder telefonieren, ohne zusätzliche Kopfhörer zu verwenden. Die Mikrofone werden für Gespräche, aber auch für Sprachbefehle genutzt. Die Brille ist mit der Meta-AI-App verbunden, die unter anderem für die Einrichtung und die Verwaltung der aufgenommenen Inhalte dient.
Ray-Ban Meta Gen 3: eine Weiterentwicklung der Formel
Die Ray-Ban Meta Gen 3 verändert die Smart Glasses von Ray-Ban nicht grundlegend. Meta hat vielmehr an mehreren Punkten gearbeitet, die wichtig werden, wenn die Brille mehrere Stunden pro Tag genutzt wird. Die angekündigte Akkulaufzeit steigt auf 9 Stunden, gegenüber 8 Stunden bei der Gen 2, und die neue Generation erhält sechs Mikrofone.
Diese Weiterentwicklung betrifft auch die Tonaufnahme. Meta kündigt in bestimmten Situationen eine Reduzierung der Hintergrundgeräusche um mehr als 90 % an – mit einem klaren Ziel für Anrufe und den Austausch mit dem Sprachassistenten. Die Kamera bleibt eine 12-MP-Kamera und filmt weiterhin bis zu 3K Ultra HD. Die Gen 3 ergänzt Dynamic Photos, mit denen sich aus einer mit der Brille aufgenommenen Sequenz das beste Bild auswählen lässt.
Auch die Kamera wird unauffälliger. Ihre Öffnung sowie die des zugehörigen Kontrolllichts sind im Vergleich zur vorherigen Generation um 36 % reduziert. Außerdem verfügen die Gen 3 über eine neue, anpassbare Aktionstaste, die sich unter anderem für den Zugriff auf Meta AI konfigurieren lässt.
Meta AI und IA Meta Glasses
Der Bereich der künstlichen Intelligenz nimmt bei den Ray-Ban Meta einen immer größeren Platz ein. Mit Meta AI ist es nicht mehr nötig, das Telefon zu bedienen, um bestimmte Funktionen zu nutzen. Es reicht, mit der Brille zu sprechen, um den Assistenten aufzurufen und – je nach verfügbaren Funktionen – eine Frage zu stellen, eine Information anzufordern oder eine Aktion zu starten.
Der Begriff IA Meta Glasses bezeichnet daher weniger eine eigenständige Technologie als vielmehr ein Bündel an KI-Funktionen, die über die Brille zugänglich sind. Ihre Verfügbarkeit kann je nach Land, Sprache und Software-Updates variieren. Für die Einrichtung und für bestimmte Funktionen bleibt das Smartphone erforderlich, da die Ray-Ban Meta keinen Bildschirm integrieren.
Korrektionsgläser für Ihre Ray-Ban Meta
Für Brillenträger ist der Vorteil recht einfach: Man muss nicht das Brillenpaar wechseln, um die smarten Funktionen zu nutzen. Die Ray-Ban Meta in der optischen Version können mit Gläsern entsprechend Ihrer Sehstärke ausgestattet werden – mit den verschiedenen Optionen, die für die gewählte Fassung verfügbar sind, sei es mit Ray-Ban-Gläsern oder mit BBGR-Gläsern.
Die Glaswahl erfolgt wie bei einer klassischen Brille – abhängig von der Verordnung und der Nutzung. Je nach Modell und Konfiguration können Beschichtungen wie Entspiegelung oder selbsttönende Gläser angeboten werden.
Musik und Anrufe ohne Kopfhörer
Die in die Bügel integrierten Lautsprecher geben den Ton wieder, ohne die Ohren zu verschließen. So kann man ein Lied hören, einem Podcast folgen oder einen Anruf annehmen und gleichzeitig weiterhin wahrnehmen, was um einen herum passiert. Danach übernehmen die Mikrofone für Gespräche und Sprachbefehle.
Bei der Gen 3 sind der Wechsel auf sechs Mikrofone und die angekündigte Verbesserung der Geräuschreduzierung für diesen Einsatz besonders interessant. Das ist weniger sichtbar als eine Designänderung, betrifft aber direkt Anrufe und den Austausch mit Meta AI im Alltag.
Die Kamera weiterhin im Zentrum des Konzepts
Ein Druck auf die Fassung ermöglicht es, ein Foto aufzunehmen oder ein Video zu starten, ohne das Telefon herauszuholen. Die Ray-Ban Meta sind daher besonders praktisch, wenn man die Hände frei behalten möchte: auf Reisen, bei einem Spaziergang, bei einer Veranstaltung oder einfach, um einen Moment so festzuhalten, wie man ihn sieht.
Die Gen 2 und Gen 3 nutzen eine 12-MP-Kamera und zeichnen Videos bis zu 3K Ultra HD auf. Fotos und Videos werden anschließend auf das Smartphone übertragen. Bei der Gen 3 ergänzen Dynamic Photos diese Funktion, indem sie es ermöglichen, das beste Bild aus einer Sequenz auszuwählen.
Scriber, Blayzer oder Gen 3: Welche Ray-Ban Meta für Korrektionsgläser?
Die Scriber und Blayzer sind die wichtigsten Referenzen, wenn man sich die Ray-Ban Meta Gen 2 in der optischen Version ansieht. Die Gen 3 bringt die Weiterentwicklungen der neuen Generation, doch die Wahl lässt sich nicht auf ein Datenblatt reduzieren. Bei einer Brille, die man jeden Tag tragen wird, bleiben Form, Größe der Fassung und die Kompatibilität mit der Sehstärke entscheidend.
Eine Ray-Ban – ohne Bildschirm vor den Augen
Die Ray-Ban Meta wollen ein Smartphone nicht durch einen Bildschirm vor den Augen ersetzen. Es gibt weder Anzeige noch Augmented Reality. Die Kamera blickt in dieselbe Richtung wie Sie, die Lautsprecher geben den Ton in den Bügeln wieder und die Mikrofone erfassen Ihre Stimme. Für alles Weitere übernehmen die Meta-AI-App und das Telefon.
Dieses Funktionsprinzip ermöglicht es den Ray-Ban Meta Smart Glasses mit KI, nah genug an einer traditionellen Brille zu bleiben. Sobald die Fassung gewählt und die Gläser an Ihre Sehstärke angepasst sind, tritt die Technologie in den Hintergrund – bis zu dem Moment, in dem Sie sie brauchen.
Ray-Ban Meta als Korrektionsbrille bei Visiofactory
Bei Visiofactory können die als optische Version angebotenen Ray-Ban Meta – je nach Möglichkeiten des jeweiligen Modells – mit Gläsern entsprechend Ihrer Sehstärke ausgestattet werden. Sie wählen zuerst die Fassung und anschließend die Eigenschaften Ihrer Gläser, wie bei einer traditionellen Korrektionsbrille.
Die Ray-Ban Meta Gen 2 Scriber und Blayzer ermöglichen so den Umstieg auf Smart Glasses, ohne auf die gewohnte Sehstärke zu verzichten. Die Ray-Ban Meta Gen 3 bringt ihrerseits die neuesten Weiterentwicklungen der Reihe – mit mehr Akkulaufzeit, sechs Mikrofonen, einer unauffälligeren Kamera sowie neuen Funktionen rund um Meta AI und Dynamic Photos.