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Die Ray-Ban Meta sind längst kein einfaches Gadget mehr, um den Alltag zu filmen. Innerhalb weniger Jahre haben sich smarte Brillen einen wichtigen Platz in der Welt der künstlichen Intelligenz erobert. Und Meta will das Konzept konsequent weiterentwickeln. Nach monatelangen Gerüchten ist die neue Generation nun offiziell: Die Ray-Ban Meta Gen 3 wurden am 23. September 2026 auf der Meta Connect vorgestellt.
Die dritte Generation revolutioniert das Konzept nicht. Meta behält insbesondere die 12-Megapixel-Kamera, die Videoaufnahme in 3K Ultra HD, die Open-Ear-Lautsprecher und die Integration von Meta AI bei. Die wichtigsten Neuerungen betreffen vielmehr die Akkulaufzeit, die Audioaufnahme, das Design und einige Fotofunktionen.
Und anders als erwartet steht die Wayfarer nicht mehr allein im Sortiment. Die Ray-Ban Meta Gen 3 sind in mehreren Silhouetten erhältlich, darunter die neuen Modelle Aviator und Zena – Letztere in einer schmaleren Cat-Eye-Form.
Die Ray-Ban Meta gehen in die dritte Generation
Die zweite Generation ist noch relativ neu. 2026 erhielt sie sogar neue Varianten, insbesondere die Ray-Ban Meta Blayzer Optics und Scriber Optics Gen 2, die speziell für Korrektionsgläser entwickelt wurden. Diese Modelle zeichnen sich durch eine schlankere Bauweise, austauschbare Nasenpads, Flexscharniere und vor allem verstellbare Bügelenden aus.
Die Gen 3 greift diesen Ansatz mit einer im Detail überarbeiteten Fassung auf. Die Bügel sind etwas schmaler, und die Bügelenden lassen sich anpassen, um einen besseren Sitz zu gewährleisten. Zudem hat Meta die Öffnung um die Kamera und ihre LED-Anzeige um 36 % verkleinert. So bleibt die Brille im täglichen Gebrauch dezenter.
Auch das Sortiment wächst auf drei Silhouetten: Wayfarer, Aviator und Zena. Letztere bringt eine Cat-Eye-Form mit, durch die sich die neue Generation noch stärker vom typischen Look smarter Brillen abhebt.
12-MP-Kamera und bis zu 9 Stunden Akkulaufzeit
Bei der Akkulaufzeit bringt Meta letztlich eine der konkretesten Verbesserungen. Die Ray-Ban Meta Gen 3 erreichen bis zu 9 Stunden Nutzung mit einer Ladung, gegenüber den über acht Stunden, die für die Gen 2 angegeben wurden. Die tatsächliche Laufzeit hängt natürlich von der Nutzung der Kamera, des Audios und von Meta AI ab.
Die Auflösung der Kamera hat Meta dagegen nicht erhöht. Die Gen 3 behält einen 12-Megapixel-Sensor, der in 3K Ultra HD mit 30 Bildern/s filmt. Die Brille verfügt weiterhin über 32 GB Speicher, was laut Hersteller für mehr als 1.000 Fotos und über 100 Videos à 30 Sekunden reicht.
Die Neuerung liegt eher in der Art des Fotografierens. Mit Dynamic Photos lässt sich aus einer kurzen Bildsequenz das beste Foto auswählen – eine besonders praktische Funktion, wenn sich das Motiv bewegt oder ein Foto schnell aufgenommen wird.
Die Kamera behält außerdem ihre LED-Anzeige, die anwesenden Personen signalisiert, dass gerade ein Foto oder Video aufgenommen wird.
Sechs Mikrofone für Audio und die KI der Meta Glasses
Die zweite wichtige Neuerung steckt in den Bügeln. Die Ray-Ban Meta Gen 3 verfügen nun über sechs statt fünf Mikrofone. Meta verspricht in bestimmten Situationen eine Reduzierung der Hintergrundgeräusche um mehr als 90 %, um Telefonate und die Erkennung von Sprachbefehlen in lauter Umgebung zu verbessern.
Die Open-Ear-Lautsprecher sind weiterhin an Bord. Mit ihnen lassen sich Musik und Podcasts hören oder Anrufe führen, ganz ohne Kopfhörer und bei voller Wahrnehmung der Umgebungsgeräusche.
Die KI der Meta Glasses steht weiterhin im Mittelpunkt. Mit Meta AI kann die Brille Fragen beantworten, Informationen zu dem liefern, was der Träger gerade sieht, bestimmte Inhalte übersetzen, Nachrichten senden oder verschiedene Funktionen per Sprache steuern. Für die Einrichtung und einige Funktionen sind die Meta AI App und ein kompatibles Smartphone weiterhin erforderlich.
Die von Meta AI angebotenen Funktionen hängen zudem vom Land, der Sprache und den verfügbaren Software-Updates ab.
Eine neue, frei belegbare Aktionstaste
Außerdem ergänzt Meta die Ray-Ban Meta Gen 3 um eine frei belegbare Aktionstaste. Sie lässt sich beispielsweise so einstellen, dass sie schnellen Zugriff auf Meta AI oder eine andere ausgewählte Funktion bietet.
Diese Taste ergänzt die Touch- und Sprachsteuerung der Brille. Vor allem bietet sie eine weitere Möglichkeit, mit den Ray-Ban Meta zu interagieren, ohne jedes Mal einen Befehl laut aussprechen zu müssen.
Eine Kollektion, die sich stärker an Frauen richtet
Das Design gewinnt in dieser neuen Generation also an Bedeutung. Die Wayfarer bleibt selbstverständlich im Sortiment, doch die Ray-Ban Meta Gen 3 umfassen nun auch die Aviator und die Zena.
Letztere setzt auf eine schmalere Cat-Eye-Form und erweitert so die Auswahl für alle, die etwas anderes suchen als die klassischen Silhouetten der Vorgängergenerationen. Insgesamt kündigt Meta zum Start der Gen 3 27 Kombinationen aus Fassungen und Gläsern an.
Diese Entwicklung ist besonders für Korrektionsbrillen interessant. Wenn eine Ray-Ban Meta mehrere Stunden am Tag getragen wird, sind die Wahl der Form, der Größe und der Sehstärke ebenso wichtig wie die verbauten elektronischen Funktionen.
Alle Ray-Ban Meta, mit der Expertise eines Optikers
Bei Visiofactory geht es daher nicht nur darum, eine Ray-Ban Meta anzubieten.
Ziel ist es, dass Kunden ihre Ray-Ban Meta mit individuell angefertigten Korrektionsgläsern bestellen können – was wir mit mehreren Glasmarken wie Ray-Ban und BBGR anbieten. Als autorisierter Ray-Ban Meta Händler können wir diese Anpassung an die Sehstärke anbieten, die auf Websites für Technikprodukte bislang kaum zu finden ist.
Für Menschen, die ihre Brille den ganzen Tag tragen, verändert diese Möglichkeit natürlich den Blick auf die Ray-Ban Meta. Die optische Korrektur, die Wahl der Fassung und die Art des Glases sind ebenso zu berücksichtigen wie die Kamera oder die Akkulaufzeit.
Ray-Ban Meta Gen 3: keine Augmented Reality
Trotz ihrer Bezeichnung als KI-Brille verfügen die Ray-Ban Meta Gen 3 weiterhin über kein Display in den Gläsern. Sie projizieren also keine Informationen vor die Augen und sind keine Augmented-Reality-Brille im klassischen Sinne.
Die Interaktion erfolgt über Sprache, Touch, Kamera, Mikrofone und Lautsprecher. Werden die smarten Funktionen nicht genutzt, sieht die Brille einer klassischen Ray-Ban zum Verwechseln ähnlich.
Ray-Ban Meta Gen 3 oder Gen 2?
Die zweite Generation hat nach wie vor überzeugende Argumente. Auch sie bietet eine 12-MP-Kamera, 3K-Video, Open-Ear-Lautsprecher, Meta AI und 32 GB Speicher. Die Modelle Scriber Optics und Blayzer Optics Gen 2 wurden zudem speziell für Korrektionsgläser entwickelt.
Die Gen 3 bringt vor allem Verbesserungen bei Punkten, die bei regelmäßiger Nutzung wichtig werden: bis zu 9 Stunden Akkulaufzeit, sechs Mikrofone, eine bessere Geräuschunterdrückung, eine frei belegbare Aktionstaste, eine schlankere Fassung und neue Fotofunktionen. Die Kamera bleibt dagegen bei 12 MP mit Videoaufnahme in 3K.
Die Entscheidung hängt daher auch von der gewünschten Form, der Verfügbarkeit der Modelle und den Korrekturmöglichkeiten ab. Bei smarten Korrektionsbrillen bleiben Fassung und Gläser entscheidende Kriterien.
Die Ray-Ban Meta Gen 3 sind erhältlich
Nach monatelangen Gerüchten hat Meta seine neue Generation nun endlich enthüllt. Die Ray-Ban Meta Gen 3 bleiben dem Erfolgsrezept der Vorgängermodelle treu und verbessern zugleich mehrere praktische Aspekte: Akkulaufzeit, Audioaufnahme, Integration der Kamera und Auswahl an Fassungen.
Die Ray-Ban Meta bewegen sich damit weiterhin zwischen klassischer Brille und vernetztem Gerät. Mit ihnen lassen sich Fotos und Videos aus der Ich-Perspektive aufnehmen, Musik hören, Anrufe führen und Meta AI nutzen, ohne das Smartphone zücken zu müssen. Für Brillenträger besonders wichtig: Sie können mit Korrektionsgläsern ausgestattet werden, sodass man sich nicht zwischen Sehkorrektur und smarten Funktionen entscheiden muss.
Artikel aktualisiert am 24. September 2026 – Sébastien Rabatel
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